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Warum werden unsere Kinder getauft?

Mit der Geburt hat die Lebensgeschichte eines Menschen begonnen. Was im einzelnen auf den Menschen zukommt, können wir nicht vorhersagen. Aber es ist uns eine große Hoffnung gegeben. In der Taufe eröffnet Gott das Tor zum erlösten Leben. Was am Anfang durch Sünde und Schuld der Menschen verloren ging, wird durch die neue Geburt durch „Wasser und Geist“ wieder hergestellt. Taufe ist also eine neue Geburt, das Tor zu einem neuen Leben. Der Getaufte kann zu Gott Vater sagen und darf Christus seinen Bruder nennen. Der Getaufte geht seinen Lebensweg mit Christus. Er ist eingegliedert in die Gemeinschaft des Gottesvolkes, die Kirche. Wenn Eltern ihr Kind taufen lassen, ermöglichen sie ihm, unter ihrer Mitwirkung als Kind Gottes zu leben. So kann die Lebensgeschichte des Kindes zur Heilsgeschichte werden, die Leben schenkt über den Tod hinaus.

 

 

Was bedeutet uns die kirchliche Trauung?

Wichtig ist doch die Zuneigung und Liebe der Partner, die ein gemeinsames Leben beschlossen haben. Kann man das nicht auch vor dem Standesbeamten dokumentieren lassen? Aber wer weiß schon, welche Aufgaben, Belastungen und Krisen in der Zweisamkeit der Ehe sich einstellen können. „Glück muss der Mensch haben“, so sagt man. Aber Glück hängt doch mehr vom Zufall ab. Wäre es darum nicht besser, Glück und Wohlergehen in die Hand dessen zu legen, der den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat und ihm die Fähigkeit zur Liebe gab? Ein weiteres sollte man bedenken: Wer kirchlich heiratet, nimmt Gott als geheimnisvollen und mächtigen Dritten mit hinein in die eheliche Gemeinschaft. Gott ist Liebe. Gott ist treu. Ehe unter getauften Christen kann durch das Sakrament der Ehe zum Abbild und Zeichen der Liebe und Treue Gottes zum Menschen werden.

 

Die Erstkommunion

Die Erstkommunion ist mehr als ein Familienfest. Unsere Kinder nehmen zum ersten Mal voll an der Eucharistiefeier teil. Nach dem Empfang der Taufe wachsen sie tiefer in das Gemeindeleben hinein. Sie dürfen das „Heilige Brot“ empfangen.

Wie unser tägliches Brot ein Grundnahrungsmittel ist, so ist das Brot der Eucharistie für einen Christen der tragende Grund und die bleibende Kraftquelle des Lebens. Das neue Leben durch die Taufe soll in der heiligen Kommunion gestärkt und entfaltet werden."

 

Maiandachten in Mariaort

Die Wallfahrtskirche hat zwei in der Form ähnliche Marienstatuen als Gnadenbild. Das nebenstehende Bild steht im Marienmonat Mai im Altarraum. Es ist ein wunderschönes Schnitzwerk, das von einem unbekannten Künstler vor 1400 geschaffen wurde.
Die Attribute Blume in der hand Mariens und Wassertier in der Hand des Jesusknaben erinnern an die Wallfahrtslegende der Madonna, die Fluss aufwärts auf den Wellen der Donau nach "Ort" auf einem Wacholderstrauch gewschwommen ist. Seit dem, so die Legende, trägt "Orth" den  Namen "Mariaort". Ein Gnadenort, an dem ungezählte Gläubige in vielen Jahrhunderten Trost und Hilfe gesucht und erfahren haben. Auch heute suchen viele Marienverehrer diese Wallfahrtskriche an Naab und Donau zum Gebet und stiller Einkehr auf.